Touren

Tourenreglement
Tourenleiter Vorgehen Spesenabrechnung
Tourenleiter DropTours

Ebenfalls hier: Tourenbericht und Fotos von Touren

Furggegütsch Ostgrat (T6-, 1'270hM, 8h)

DatumSa 13. Jun. 2026 1 Tag
GruppeSektion
Tourenleiter
Typ/Zusatz: W (Wanderungen)
AnforderungenKond. C (anstrengend)
Techn. T6 (schwieriges Alpinwandern)
Auf-, Abstieg / ZeitAufstieg: 1'270hm / 4.5 - 5h
Abstieg: 1'270hm / 3.5 - 4h
Route / DetailsAb Kemmeribode-Bad ehemaligen Militärweg durch den Wald über Brünneligrind immer dem Grat entlang bis zum Gipfelfuss. Ab da leicht kletternd bis auf den Gipfel des Furggengütsch.
Abstieg über Bergweg zur Hoganthütte und weiter durch den Wald und Alpen zurück nach Kemmeriboden.
ZusatzinfoÜber einen der besten Panoramaberge der Berner Voralpen.

Zoomt man auf der Schweizer Landeskarte in die Gesamtansicht, taucht bereits im kleinsten Massstab die Beschriftung "Hohgant" prominent auf. Steht man auf dem Gipfel, kann man sich vorstellen warum: Das Panorama auf den nördlichen Schweizer Alpengürtel ist bei klarer Sicht schlicht umwerfend. Vom Säntis im Osten, über die Urner und die gesamten Berner Hochalpen bis hin zu den Diablerets im Westen bleibt kaum etwas verborgen ? sogar der Mont Blanc gibt sein Stelldichein im Gipfelreigen.

Wir besuchen seinen interessanten Nachbar, den Furggengütsch.

Vom Hotel Kemmeriboden der Fahrstrasse entlang bis zur Verzweigung und nach rechts bis zum Parkplatz bei P. 1090. Hier beginnt ein alter Militärweg, der durch den steilen Wald zum langgezogenen Gratausläufer des Hohgants hinaufführt. Dieser Weg ist während der ersten 100 m schwierig zu erkennen. Er beginnt, wie auf der LK eingezeichnet, unmittelbar nordwestlich der Mauerreste einer Alphütte. Nun diesem anfänglich guten Weg (keine Markierungen) entlang hinauf.

Auf ca. 1580 m tritt der Weg aus dem Wald, und man gelangt unter die Steilstufe des Brünneligrinds (1790 m). Der Pfad leitet von rechts nach links durch diese Stufe (Fixseil) und man kommt nun westlich des Brünneligrinds in übersichtlicheres Gelände.

Der Weg führt durch herrliche Voralpenlandschaft mit Gesteinsformationen und herrlicher Aussicht auf Berner Alpen und das Mittelland in abwechslungsreicher Manier bis an den Fuss des Furggengütsch.

Ab hier weglos über die Grashalde bis zu P. 2008, wo man einen blau-weiss markierten Weg quert, welcher in die Nordflanke zieht. Hier beginnt der anspruchsvolle Abschnitt des Ostgrates. Es geht gleich zu Beginn direkt über einen brüchigen Aufschwung (Eintrittstest im unteren III. Schwierigkeitsgrad. Wer diese Stelle schafft, sollte mit dem Rest keine Probleme haben). Anschliessend folgt man genau der steilen Kante - ausgesetzt und dennoch nie sonderlich schwer oder heikel. Bei einem ca. 2 m tiefen Spalt ist ein beherzter Spreizschritt notwendig. Kurz vor dem Gipfel folgt die Route nicht direkt der Falllinie, sondern man quert leicht absteigend ein paar Meter nach rechts, um dann in einer Rinne hochzusteigen. Danach ist auch schon die flache Gipfelkuppe des Furggegütsch erreicht.

Der Abstieg erfolgt über den weiss-rot-weiss markierten Bergweg zur Hoggant-Hütte und von da zuerst durch den Wald und später über Alpfahrwege zurück zum Abzweigepunkt, wo wir den Aufstieg gestartet haben, und zurück zum Kemmeriboden, wo wir uns noch eine Erfrischung vor der Heimreise gönnen.
AusrüstungGute Wander- oder Bergschuhe
Kletter- oder Anseilgurt
Wetterfeste Kleider und Sonnenschutz
Rucksack mit Tagesverpflegung.
AnmeldungOnline von Mi 1. Apr. 2026 bis So 7. Jun. 2026, Max. TN 1 / 8
Online Anmeldung nicht möglich drucken