Frühmorgens am Samstag haben sich alle pünktlich in Wettingen versammelt, um im Höchsttempo richtig Steingletscher loszufahren. Vielleicht auch leicht darüber, dreimal wurden wir geblitzt. Wie geplant gingen wir, einmal angekommen, auf den Giglistock. Unterwegs wurde selbst aus dem eingerostetsten Skitourengänger ein Spitzkehrenmeister: In einem Abschnitt reihten sich unzählige nacheinander. Von der brütenden Sonne gebraten oben angekommen, machten wir uns an die Abfahrt. Geschwindigkeitsgrenzen haben wir hier definitiv nicht überschritten, der doch schon ordentlich aufgeweichte Schnee wirkte stark bremsend. Nach einem Zwischenhalt im Restaurant liessen es sich die meisten nicht entgehen, im kalten Bach zu baden; der anschliessende Powernap durfte selbstverständlich auch nicht fehlen. Gut genährt ging es nach dem Abendessen bei Zeiten ins Bett, denn noch vor Sonnenaufgang galt es, wieder aufzustehen.
Um halb fünf ging es an die letzte Verstärkung, eine Stunde darauf in Richtung Sustenhorn. Der Aufstieg verlief speditiv und mit guter Stimmung. Ein Mal wurden die Steigeisen hervorgeholt, als es zu steil wurde. Auch die Abfahrt verlief gut. Nach dem weichen Schnee vom Vortag war der harte, «laute» Schnee ein wahrer Genuss. Antti hat sich spontan für eine interessante Abfahrtsvariante durch ein Couloir entschieden, sehr beeindruckend war der offene Gletscher nebendran. Unten angekommen noch ein letzter Besuch im Restaurant und dann ging es auch schon in Richtung Flachland zurück.
Alles in allem also war dies ein gelungener Abschluss (für die meisten, manche hatten noch nicht genug) der Skitourensaison.