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Ebenfalls hier: Tourenbericht und Fotos von Touren
Änderung für FaBe, JO und JungSAC fürs Jahr 2026
Neu sind FaBe, JO und JungSAC nicht mehr als Tourentyp erfasst, sondern als Gruppe. Wenn ihr auf der Suche nach dieser Kategorie seid, nutzt bitte den Filter - Gruppe -
Di 14. Apr. 2026
Klettertraining Hertenstein
Das Wetter war unbeständig, am Morgen noch Nieselregen, aber 4 Personen waren genug verwegen, um am Abend am fast trockenen Fels zu klettern und den Tag bei einem gemütlichen Zusammensitzen im Restaurant ausklingen zu lassen.
Das Wetter war unbeständig, am Morgen noch ...
Mi 8. Apr. 2026
Vom Suhrental an den Hallwilersee
Ausgeschriebene Strecke: Teufenthal – Dürrenäsch – Birrwil, + 430 Hm, -420 Hm, Dauer 4 Std. Wanderung bei sonnigem Frühlingswetter zu fünft gemäss Programm und ohne Probleme durchgeführt.
Ausgeschriebene Strecke: Teufenthal –&nbs ...
Fr 20. März 2026
Skihochtouren rund um die Coazhütte
Viel zu wenig und heikler Schnee auf dem Weg in die Coazhütte bewegte uns einmal mehr zu einer Ersatztour. Und so wurde aus Skihochtouren rund um die Coazhütte freestyle Safiental😊. Neben drei schönen Touren mit Pulver und Sulz wurden auch fleissdig Schanzen gebaut und gesprungen.
Sa 14. März 2026
Blinnenhorn mit Abfahrt ins Goms JungSAC
Kurzfristig umdisponiert aufs Chröbschhora ab Davos Frauenkirch nur am Sonntag.
Sa 7. März 2026
Fideriser Heuberge - Arflinafurgga - Fideriser Heuberge
Nach einer langen Anreise und einer für manche abenteuerlichen Busfahrt sind wir bei an und für sich schönem Wetter, welches aber durch den Saharastaub getrübt war, gut in den Fideriser Heubergen angekommen. Nach einem Startkaffee im Berghaus Arflina montierten wir unsere Schneeschuhe und stiegen zur Arflinafurgga aus. Von dort aus ging es über den Grat Richtung Matjisch Horn, welches wir aber dann rechts liegen liessen. Wir stiegen über den Unteren Clunersee zurück zum Berghaus Arflina ab, wo einige sich noch im Suchen mit dem LVS übten.
Sa 28. Feb. 2026
Winterwanderung Fiescher - Rieder - Bettmeralp
Strahlend blauer Himmel, Schnee in Mengen, wie wir ihn in diesem Winter noch nicht gesehen hatten, dazu ein grandioses Panorama der Walliser Alpen, einschliesslich Matterhorn, das uns während der ganzen Wanderung begleitete.
Zwischen Fiescher- und Bettmeralp lädt die Bettmä Hittä ein zu Kaffee und vorzüglichem Aprikosenkuchen. Danach, ab Mittagszeit war der Schnee bereits weich, so dass das Gehen anstrengend wurde.
Wir genossen einen Wintertrtag zum Träumen.
Hanna Machguth
Sa 14. Feb. 2026
Wanderung vom Untersee zum Hochrhein
Sa 31. Jan. 2026
Einsteigertour Piet
Tolle Gruppe, trotz wenig Schnee supper Pulver gefunden.
1000 Höhenmeter waren für echte Einsteiger etwas hart, hat sich aber allemal geloht.
Fr 23. Jan. 2026
Flumser Skitourentage
Flumser Skitourentage
Am ersten Tag brachte uns die Gondel bequem hinauf zur Sonnehalde, wo wir den Ausflug mit einer gemütlichen Kaffeepause starteten. Anschließend stiegen wir zum Steingässler auf und genossen dort die eindrucksvolle Gipfelaussicht. In schönem Pulverschnee zogen wir unsere Schwünge für eine erste, kurze Abfahrt, bevor wir weiter zur Pfufisegg aufstiegen. Von dort fuhren wir erneut durch herrlichen Pulver zurück zur Gondel. Zu Hause bei Lino und Barbara erwartete uns ein liebevoll zubereitetes Abendessen. Das feine Essen und die angenehmen Gespräche rundeten diesen gelungenen Tag perfekt ab.
Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns mit dem Bus auf den Weg ins Skigebiet Flumserberg. Wie schon am Vortag brachte uns eine Seilbahn bequem zum Ausgangspunkt unserer Skitour. Über einen abgeblasenen Grat stiegen wir zu Fuß weiter, bis schließlich genug Schnee lag, um die Felle anzulegen. So gelangten wir zuerst auf den Erdisgulmen und anschließend weiter hinauf auf den Wissmeilen. Unterwegs begegneten wir überraschend einer weiteren Gruppe der SAC-Sektion Lägeren. Auf dem Gipfel legten wir gemeinsam eine Pause ein, tauschten Erfahrungen aus und genossen die Aussicht, bevor wir die steile Nordseite für die Abfahrt wählten. Zurück im Skigebiet mussten wir noch über die überfüllten Pisten fahren und waren schließlich froh, dem Trubel wieder entkommen zu sein. Den Abend ließen wir bei einem feinen Fondue und spannenden Gesprächen gemütlich ausklingen.
Da die Wetterprognosen für diesen Tag wenig vielversprechend waren, blieben wir etwas länger im Bett. Anschließend stärkten wir uns bei einem köstlichen Frühstück und fuhren erneut ins Skigebiet. Überraschenderweise sorgte der Föhn dann doch für deutlich besseres Wetter als erwartet. Vorbei an einem Schlittenhundrennen stiegen wir dem Winterwanderweg entlang auf den Prodkamm. Da heute weniger Skifahrer unterwegs waren, konnten wir die Abfahrt umso mehr genießen und carvten gemütlich hinunter ins Tal. Bei Tee und Kuchen kamen wir noch einmal in den Genuss der großzügigen Gastfreundschaft von Lino und Barbara, bevor wir nach rundum gelungenen Tagen zufrieden die Heimreise antraten.
Röbi Strack
Sa 17. Jan. 2026
Skitouren-Einsteiger WE Fideriser Heuberge und im Fondei
Skitouren-Einsteiger Wochenende Fideriser Heuberge 17./18.1.2026:
Zwölf Teilnehmende und die beiden Tourenleiter Niggi und Toby Ott trafen sich am Samstagmorgen in Baden beim Bahnhof. Von dort ging es mit dem Zug ins Prättigau bis Fideris Dorf und weiter mit Kleinbussen in die Fideriser Heuberge. Schon die Anfahrt mit den kleinen Shuttlebussen (ohne Schneeketten!) von Fideris auf der Schlittelpiste hoch in die Heuberge auf 2000 Meter ist wirklich abenteuerlich.
Noch mehr Abenteuer erwartete uns jedoch die folgenden 30 Stunden.
Zuerst gings zum Einwärmen mit den Tourenski auf die Piste. In den Heubergen gibt es drei Schlepplifte, welche wir am Samstag kräfteschonend nutzen konnten. Alle von uns konnten zwar auf der Piste Skifahren, aber die meisten hatten zum ersten Mal in ihrem Leben Tourenskis unter den Füssen und keine Erfahrung mit Tiefschneefahren. Schon bei der zweiten Abfahrt wagten wir uns in das weisse, zum Glück recht weiche und pulvrige Element und erhielten von unseren Leitenden viele Tipps zur richtigen Technik im Tiefschnee. Geduldig und humorvoll zeigten die beiden individuell unser Optimierungs- und Verbesserungspotenzial auf.
Jeder von uns wurde bei einer kurzen Abfahrt einzeln gefilmt. Diese Video-Sequenzen wurden dann nach dem Nachtessen im Slowmotion-Modus analysiert und persönlich besprochen. Sich selber beim Fahren zu sehen war sehr lehr- und hilfreich!
Die Lernkurve war bei allen Teilnehmenden steil und gegen Abend wagten wir uns dann bereits nach der letzten Skiliftfahrt mit den Fellen in den Aufstieg zum Strassberger Fürggli. Von dort gings dann auf, fast immer , gutem Pulver runter bis zur unbewarteten Hütte Fondei vom Akademischen Alpenclub. Das Thermometer in der Stube zeigte bei Ankunft 4 Grad und wir begannen eiligst mit dem Einfeuern des Ofens. Bereits nach zwei Stunden war es im Essraum gemütlich warm. Niggi und ihre Helfer kochten eine heisse Suppe und als Hauptgang leckere Älpler Maccaroni, welche hungrig restlos verspeist wurden. Nach vielen anregenden Gesprächen und Kartenspielen gings dann gegen 22 Uhr in Richtung Schlafräume (diese waren nicht ganz so warm wie die Stube, und zumindest einige von uns krochen kurzerhand direkt mit den Skikleidern und Hüttenschlafsack unter die Wolldecke).
Das Wetter war auch am Sonntag wunderschön. Nach einer Tasse Kaffee oder Tee und dem mitgebrachten Frühstück setzten wir unser Skitour-Abenteuer fort. Es ging Richtung Drimarchaspitz. Von dort stieg ein Teil der Gruppe weiter hoch zum Gipfel (2'321m) und die anderen warteten unten an der Sonne beim zNüni und beobachteten staunend die vom Gipfel herunterkurvenden Kollegen. Gemeinsam gings weiter, mit immer müderen Beinen und sich entsprechend mehrenden - zum Glück harmlosen - Stürzen 1000 Höhenmeter hinunter nach Conters bei Küblis.
Es war ein sehr lehrreiches und kurzweiliges Wochende in einer coolen, aufgestellten Gruppe. Vielen Dank Niggi und Toby für die Organisation und die umsichtige, geduldige Leitung, es hat grossen Spass gemacht. Wir kommen gerne wieder mal mit!
Corinne und Andreas Mahler
Fr 16. Jan. 2026
Skitourenwochenende in St. Antönien - familienfreundlich
Wir haben ein tolles Familien-Skitourenwochenende in St. Antönien verbracht. Vormittags durften die Erwachsenen auf den Nollen bzw. auf den Riedchopf, und nachmittags waren die Kinder am Skilift Junker auf der anderen Talseite gefordert. Abends konnten die Muskeln noch in der Sauna der Pension Bellawiese gelockert werden, bevor wir am Stubentisch und in der Spielecke altersgerecht bedient wurden.
Sa 10. Jan. 2026
Gamperstock 2275 m
wegen Schneemangel am Gamperstock- Ersatztour von Illgau aufs Laucherenstoeckli
Sa 3. Jan. 2026
Bonistock Trail 2169m- Melchsee-Frutt (ausgebucht)
Der Bonistock Trail ist offiziell mit WT2 bewertet. Jedoch gibt es nach dem Bonistock zwei Schlüsselstellen, die der Tour von meiner Einschätzung sicher ein WT3 verleihen:
- Schlüsselstelle: Traversierung der Nordflanke (Hangneigung 30-35 Grad) vom “Tannenschild 2182m” auf einer Länge von ca. 300m
- Schlüsselstelle: bei “Chringen” ist eine Höhendifferenz von ca. 3m mit einer Neigung von 45 Grad zu überwinden (Anmerkung: zwei junge Tourenskigänger versuchten im Aufstieg vergeblich ca. 30 m neben meiner Abstiegsspur diese Passage in einer Rinne zu überwinden > mussten wieder retour und nahmen dann meine Route)
Mi 31. Dez. 2025
Silvester in der Ramozhütte
Start in Arosa bei klirrender Kälte: -15 Grad, dafür strahlend blauer Himmel. Der Aufstieg zieht sich lange hin, ist flach, kalt und meist schattig, immer dem Bach entlang durchs Welschtobel. Die Finger frieren, doch wir geniessen die ruhige Winterstimmung.
Nach gut drei Stunden taucht endlich die Ramozhütte auf. Ein Teil der Gruppe verschwindet sofort nach drinnen, um einzuheizen, während die anderen die Gelegenheit nutzen und noch weiter Richtung Erzhornsattel aufsteigen. Im Aufstieg gibt es kurz Sonne, ein echtes Geschenk, bevor es oben wieder windig und unangenehm kalt wird. Mit Vorfreude auf die warme Hütte fahren wir schliesslich ab.
Ein kleiner Zwischenfall beim Wasserholen im Bach sorgt für einen nassen und gefrorenen Skischuh, was sich im Nachhinein als völlig unnötig herausstellt, denn in der Hütte ist es bereits angenehm warm. Unsere Kollegen haben nicht nur geheizt und viel Tee gekocht, sondern auch einen grossartigen Apéro vorbereitet. Wir geniessen die Wärme, das Zusammensein und die guten Gespräche. Später am Abend machen wir uns ans Fonduekochen und geniessen dieses gemütlich im kleinen Séparée, dem eigentlichen Frauenschlafzimmer. Lange halten wir nicht durch, noch vor Mitternacht geht es ins Bett und das bei angenehmen Temperaturen und einem leichten Käsegeruch im Raum.
Am nächsten Morgen starten wir mit Masala Chai und Frühstück in den Tag, bevor die ganze Gruppe wieder gemeinsam loszieht. Erneut steigen wir zum Erzhornsattel auf, mit dem Plan, oben zu entscheiden, ob eine Abfahrt möglich ist. Die Verhältnisse wirken jedoch zu steil und zu heikel, weshalb wir uns dagegen entscheiden und wieder dem Bach entlang Richtung Arosa abfahren.
Für die Splitboarderinnen ist der Rückweg anstrengend, es muss viel gelaufen und getragen werden. Am Ende kommen wir alle erschöpft, leicht unterkühlt, aber glücklich in Arosa an - keine spektakuläre Abfahrt, dafür ein stimmiges und unvergessliches Silvestererlebnis.
So 19. Okt. 2025
Fürstensteig u 3 Schwestern in Liechtenstein
Sa 11. Okt. 2025
Schwarzsee-Schwyberg mit Fondue
Tourenbericht Schwarzsee – Gross Schwyberg vom 11.10.2025
Am frühen Samstagmorgen besammelten sich gut gelaunte und motivierte SAC-Frauen am Bahnhof Baden zur Wanderung in die Kantone Fribourg/Bern. Mit ÖV erreichten wir Gypsera am Schwarzsee. Im dortigen Restaurant stärkten wir uns mit Kaffee und Nussgipfel, bevor die Wanderung dem See entlang startete. Doch bald wurde der Weg steiler und die Schweisstropfen flossen, trotz einer Hochnebeldecke und kalter Bise. Zügig wurde Fuchses Schwyberg erreicht, wo der Nebel der Sonne Platz machte, und ein herrliches Bergpanorama bestaunt werden konnte, wo angeblich 13 Kantone gesichtet werden können. Weiter führte uns die Wanderung zum Hapferen Schwyberg und über die Krete, welche teils zum Kanton Fribourg und teils zum Kanton Bern gehört, in einem Auf- und ab zum Gross Schwyberg, der seinem Namen alle Ehre machte, sahen doch unsere Schuhe durch die matschigen Wege ziemlich mitgenommen aus. Doch dies tat der Freude über diesen schönen Tag keinen Abbruch. Nach circa 3h30 war dann das Restaurant auf dem Gross Schwyberg erreicht, wo wir bereits zum Fondue erwartet wurden. Bei grandioser Aussicht übers Nebelmeer genossen wir das feine Fondue bei angeregten Gesprächen über die Bedeutung von Märchentexten oder es wurden Namen für Grossmutter, (nicht Grosi), gesucht und über den Ausdruck «Schwiegermutter» sinniert, wo eigentlich der Crouton vom Fondue gemeint war. Unser herzhaftes Lachen und die gute Laune (Figugegel) liess die Gefühle hochleben. Viel zu schnell verging die Zeit an diesem wunderbaren Ort und Tourenleiterin Erika blies zum Abstieg. Zum Teil steil und durch matschige Wiesen führte der Weg hinunter zur Bushaltestelle Lichtena, wo wir nach 1h30 wohlbehalten und rechtzeitig ankamen, sodass wir noch den früheren Bus erwischten. Leider übernahm hier unten der Nebel meistens wieder das Zepter, so dass unsere Gedanken noch dem herrlichen Berg Wetter nachhingen. Mit Sonne im Herzen und dankbar für diesen wunderbaren Tag traten wir den langen Heimweg an.
Der Tourenleiterin Erika gebührt ein herzliches Dankeschön für die umsichtig geleitete Wanderung mit kulinarischem Höhepunkt.
Eure Wanderkollegin
Monica Bächli
Mi 1. Okt. 2025
Kristallhöhle Kobelwald (SG)
Wildromantische Taminaschlucht und Quellschlucht 1. Oktober 2025 an Stelle von Kristallhöhle
Im Zug ab Zürich nach Bad Ragaz trifft sich eine ansehnliche Gruppe von 10 Teilnehmern der SAC Sektion Lägern unter der Tourenleitung von Hanna Machguth.
Nach einem stärkenden Kaffee in Bad Ragaz wandern wir gemütlich mit sanfter Steigung auf dem Strässchen zum Alten Bad Pfäfers. Dieses liegt nahe am Eingang zur mystischen Quellschlucht des Thermalwassers. Noch heute beeindruckt diese enge 750 Meter lange und 70 Meter tiefe Felsspalte den Besucher. Vom Pfad aus können wir hautnah die Wucht der wilden Tamina sehen, hören und fühlen. Am Ende des Stollens erreichen wir einen sicheren Weg durch das Felsinnere, am kleinen Thermalwasserbrunnen vorbei bis zur Quellwasser-Grotte. Das Heilwasser strömt mit 36.5°C aus der Quelle, dessen Herkunft noch weitgehendst unerforscht ist, was wir in der heutigen Zeit erstaunlich finden. Vermutet wird, dass es von vor 10 Jahren versickertem Wasser aus dem Tödigebiet entstammt. Dessen heilende Kräfte werden seit Jahrhunderten von den Menschen genutzt. Die schwachen Kranken wurden entweder in Tragen in die Schlucht getragen oder in Körben von oben heruntergelassen, um im Wasser dann über Tage die ´»giftigen Stoffe» auszuschwemmen, die für die diversen Leiden verantwortlich gemacht wurden. Seit dem 19. Jahrhundert wird das Thermalwasser nach Bad Ragaz geleitet, was den Kranken die Behandlung erleichtert und zum Aufblühen dieses Kurortes mit seinem schönen Kurpark und Grandhotel führte.
Das Alte Bad Pfäfers ist dank seines Status als ältester barocker Bäderbau der Schweiz gut erhalten und fasziniert uns mit antiker Küche und Sitzbädern.
Nach diesem beeindruckenden Ort, der schon den Dichter Rainer Maria Rilke zum Ausspruch 'Hiersein ist herrlich' anregte, machen wir uns auf den anstrengenderen Teil der Wanderung: Den steilen Aufstieg nach Valens, wo die verbleibenden Höhenmeter innert kürzester Zeit erklommen werden müssen. Von Valens dann gemütlich mit dem ÖV zurück in den Aargau.
Danke, Johanna, dass du ein weiteres Mal eine sehr schöne Tour zusammengestellt hast, die es uns ermöglichte, mehr von unserer vielfältigen Heimat kennenzulernen und zu staunen, was schon in den letzten Jahrhunderten alles möglich war.
Dagmar Koch, Teilnehmerin, Mitglied der Sektion UTO
So 28. Sept. 2025
Planggenstock Grätli
Sa 13. Sept. 2025
Klettern Lavenue des Chamois (Gastlosen)
Klettern in den Wasserrillen der Gastlosen
Sa 6. Sept. 2025
Klettern im Grimselgebiet
Die Klettertour am Grimsel konnte bei schönstem Wetter durchgeführt. Am Morgen beim Ausstieg aus dem Auto beim Parkplatz Chöenzetännlen wurden wir aber daran erinnert, dass es Herbst war. Die Temperatur lag bei 6°C!
Die Sonne kam aber schnell ins Tal und erwärmte uns beim genüsslichen Aufstieg zu den Kletterrouten. Wir steuerten den Sektor Gerstenegg an mit der Route Foxie.
Zum Glück war die Routen auf dieser Talseite mehrheitlich trocken und bei der Foxie musste man nur am Anfang über diverse Wasserstreifen tänzeln. Nachdem dies alle geschafft haben, erfreuten wir uns an genussvollen glatten Granitplatten und Verschneidungen. Spätestens nach der 2. Seillänge hatten sich alle an die Platten gewöhnt und konnten der Reibung der Kletterfinken vertrauen.
Es wurde immer wärmer und die Sonne zeigt sich von der besten Seite. Freudig ging es Meter um Meter höher in den riesigen Plattenfluchten und das Panorama gegen die Gelmerhörner und die Passhöhe wurde immer gewaltiger.
Für einige war es die erste Mehrseillängen-Tour oder sie hatten noch wenig Erfahrung in der Sicherungstechnik und so konnten alle etwas lernen dabei. Oben beim Ausstieg wurden wir freudig von Sandra erwartet. Sie wählte den Wanderweg zum “Gipfel”, da sie nach dem Fussgelenkbruch in der Aufbauphase noch nicht so lang klettern wollte. Den wundervollen Aufstieg von der Handegg via Rätrichsbodensee zum Ausstieg unserer Route meisterte sie grandios! Oben genossen wir unsere Zwischenverpflegung und die mitgebrachten Pflaumen von Sandra!
Der Abstieg durfte wegen der Nässe und der Ausgesetztheit nicht unterschätzt werden. Trotz 1-2 schlammigen Schuhen erreichten alle wohlbehalten die Azalee-Beach. Hier hätte man noch mehr klettern können, doch die Sonnenterrasse im Bären in Guttannen lockte mit kühlen Getränken. Wir genossen nochmals den wunderbaren Nachmittag, kauften den obligaten Tatzelwurm in Meiringen ein und fuhren vor dem grossen Reiseverkehr nach Hause.
Vielen Dank den Teilnehmern für den herrlichen Klettertag!
Thomas Wetzel
