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Ebenfalls hier: Tourenbericht und Fotos von Touren
Änderung für FaBe, JO und JungSAC fürs Jahr 2026
Neu sind FaBe, JO und JungSAC nicht mehr als Tourentyp erfasst, sondern als Gruppe. Wenn ihr auf der Suche nach dieser Kategorie seid, nutzt bitte den Filter - Gruppe -
Di 14. Juli 2026
Klettertraining Hertenstein
Erfolgreiches Klettertraining am Hertenstein!
Alle haben viel gelernt, ihre Technik verbessert, Spass gehabt und ausgiebig geklettert.
Battal meisterte erfolgreich seinen ersten Vorstieg an dieser Wand. Bravo!
Sa 11. Juli 2026
FABE: Klettern rund um die Sewenhütte
Am Samstag, 11. Juli 2026, trafen sich 4 Familien - 7 Erwachsene und 7 Kinder - in Baden beim Bahnhof. Auf dem Programm standen, unter der Leitung von Tourenleiterin Nora Lendenmann, zwei Tage Familienbergsteigen resp. Klettern rund um die Sewenhütte.
Pünktlich ging die Reise im reservierten Zugabteil los. Die Zugfahrt bot die Möglichkeit für ein unkompliziertes Kennenlernen. So war dann auch der Umstand, dass die Gruppe auch noch einen kurzen ungeplanten Umweg über das Tessin nahm, nicht störend, sondern vielmehr Teil des gelungenen und unkomplizierten Einstiegs in den Samstag.
In Göschenen angekommen, wurde die Gruppe im Alpentaxi nach Gorezmettlenbach chauffiert. Und dort startete dann der eigentliche Aufstieg auf die Sewenhütte. Bei gutem Wetter und bereits hohen Temperaturen wiesen Zwerge am Wegrand den Weg zur Hütte. Nach rund 2 Stunden, inklusive grosszügiger Mittagspause, entschädigte die grossartige Aussicht auf das Urner Meiental für die schweisstreibenden Strapazen.
Dann folgte das eigentliche Genussprogramm: Im zwei Minuten von der Sewenhütte entfernten Klettergarten konnte den ganzen Nachmittag über geklettert werden. Beeindruckt hat die Motivation der Kinder: Toprope, Vorstieg, Sichern - alles war dabei und wurde mit Begeisterung geübt. Und auch die (ambitionierten) Erwachsenen kamen auf ihre Kosten. Nach einigen rasanten Tyrolienne-Fahrten stand das feine und vom freundlichen Sewenhüttenteam vorbereitete Nachtessen bereit. Nach dem Dessert war dann die Zeit fürs ins Bett gehen noch nicht gekommen: Die Kinder spielten, die Erwachsenen diskutierten und philosophierten. Und um 22.00 Uhr war es doch so weit: Lichterlöschen.
Allerdings nicht für lange: Bereits um 02.50 Uhr gingen wieder einige Lichter an - einige Hartgesottene wollten sich das WM-Viertelfinale zwischen Argentinien und der Schweiz nicht entgehen lassen. Dass die Schweiz, nach grossem Kampf, 3:1 verloren hat, trübte das gemeinsame Erlebnis in keinster Weise: Wer kann schon so ein denkwürdiges Ereignis an einem solch speziellen Ort erleben?
Ungeachtet der (teilweise) kurzen Nacht wartete um 07.00 Uhr bereits das Morgenessen. Gut gestärkt ging es bereits um 08.00 Uhr wieder an den Felsen und es wurde nochmals für rund 3 Stunden geklettert. Tourenleiterin Nora hat die Kletterinnen und Kletter super betreut, vor allem auch mit dem Einrichten der Toprope- und Vorstieginfrastruktur. Um 11.00 Uhr ging’s bereits wieder Richtung Tal, nicht aber, ohne ein weiteres Highlight “mitzunehmen”: Die Gruppe machte eine Mittagspause beim Sewensee. Ein Bad (oder zumindest “Zehentippen”) im kühlen Wasser oder eine kleine Bootsfahrt waren willkommene Abwechslungen zu den hohen Temperaturen.
Der anschliessende Abstieg dauerte leicht länger als der Aufstieg, konnte aber von allen bestens gemeistert werden. Und so schloss sich die Runde: Am Ausgangspunkt der Wanderung von Samstag wartete die Gruppe auf das Postauto Richtung Göschenen. Der Chauffeur des Postautos holte dabei nicht nur einen zeitlichen Rückstand auf und sorgte dafür, dass die Gruppe pünktlich die Zugverbindung Richtung Baden erreichte. Er erzählte auch, abwechselnd in deutsch und englisch, über einige Eigenheiten des Meientals und stellte sich dabei mitunter vor versammelter Fahrgemeinschaft die Frage, warum die Fahrgäste einerseits die Ruhe in den Bergen suchen, dann aber wieder auf den Heimzug hetzen. Gut gespiegelt!
In Erörterung ebensolcher Feststellung, und mit vielen weiteren Gesprächen, kam die Gruppe wieder in Baden an.
Was bleibt, sind Erinnerungen:
- An 2 Tage, die sich in ihrer Intensität und dem schönen Miteinander wie eine Woche Ferien anfühlten
- An neue Bekanntschaften, viele Gespräche und den einen oder anderen Lebenseinblick, der ohne das FABE so nicht möglich gewesen wäre
- An eine Tourenleiterin, die ihr erstes selbst durchgeführtes FABE gleichermassen souverän als auch authentisch und humorvoll geleitet hat. Chapeau!
Vielen Dank dem SAC, der Tourenleiterin Nora Lendenmann, der Crew der Sewenhütte und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und natürlich vor allem auch der fröhlichen Kinderbande für zwei unvergessliche Tage.
herzlichen Dank dem Autor Patrick :-)
Sa 4. Juli 2026
Guldergrat
Sa 4. Juli 2026
Galenstock Nordgrat
Am frühen Nachmittag und bei bestem Wetter starteten wir unsere Tour zu sechst Furkapass und stiegen am ersten Tag den kurzen Weg zur Sidelenhütte auf. Nach kurzer Kaffee und Kuchenpause nutzten die Zeit im Klettergarten sowie für "Trockenübungen" der Spaltenrettung – eine ideale Vorbereitung auf den Start der Hochtourensaison und den Gipfeltag. Für beste Unterhaltung am Abend sorgten Würfelspiele und angeregten Diskussionen über Eislöcher, Eisbären und (fliegende) Fische.
Am nächsten Morgen ging es um 5.00 Uhr los - über den Klettersteig Oberen Bielenlücke schnell hinauf zum Tiefengletscher. Nach Gletscherquerung der kurze Aufschwung zum Grat, erst mit Eisenbügeln und dann durch brüchiges Gestein. Den anschliessenden Felsgrat in Richtung Galenstock nahmen wir ganz gemütlich um den ein oder anderen schönen Bergkristall sammeln. Um kurz vor 10 Uhr standen wir bei perfektem Wetter als einzige Gruppe auf dem Galenstock und nach einer kurzer Gipfelrast erfolgte der Abstieg in Richtung der Abseilpiste. Dort etwas Stau, aber nach 7 schönen Abseillängen standen wir wieder auf dem Schneefeld oberhalb vom Sidelengletscher. Anschliessend stiegen wir gemütlich zum Furkapass ab und liessen die gelungene Tour bei einem Getränk in Tiefenbach
Fr 3. Juli 2026
Clariden und Tödi
Der Wetterbericht zeigte für das nahende Wochenende drei sonnige Tage.
Anne, Christoph, Dani S., Dani B., Markus und ich machten uns am Freitag kurz vor 13 Uhr auf den Weg vom Klausenpass zur Planurahütte.
Schon im Aufstieg zeigte sich die Vorfreude auf die vor uns liegenden zwei Touren. Entgegen der Ausschreibung haben wir die Überschreitung des Clariden auf den dritten Tag verbunden mit dem Abstieg gelegt.
Kurz nach 17 Uhr stehen wir vor der Planurahütte und bestaunen das riesige Windloch. Nach dem Bezug der Betten geniessen wir einen ersten Umtrunk, bevor es ans Nachtessen geht.
Pünktlich um 3:45 läuten die Handis und wir finden uns um 4 Uhr zum Frühstück ein. Noch etwas Schlaftrunken und trotzdem motiviert sind wir um 5 Uhr bereit für den Aufstieg auf den Tödi. Nichts ahnend, was uns heute erwartet starten wir unsere Tour mit dem Abstieg über den Sandfiren zum Sandpass. Auf dem Plateau hinter des Chli Tödi legten wir eine Pause ein und genossen die Aussicht.
Ab hier wurde es herausfordernd. Wir stiegen in die Westwand ein und folgten den Spuren und Steinmänchen, so gut wir diese sahen. Das Gelände war steil, überall mit Geröll übersäht. Es galt den Ausstiegsriss zu finden, um wieder auf den Grat zu kommen. Dank einer vor uns steigenden Gruppe haben wir diesen leichter gefunden. Um 10:30 standen wir erleichtert auf dem Gipfel des Piz Russein (Bündner Tödi) mit 3612m Höhe.
Nach einer ausgiebigen Rast mit Geniessen des herrlichen Panoramas starten wir den Abstieg. Mit Sichern von Stange zu Stange und Abseilen bei den steilen und ausgesetzten Stellen, wo dies möglich war, erreichten wir wieder den Stelle, wo der weitere Weg wieder durch die Westwand führte. Der Weg wurde nun leichter gefunden und erleichtert erreichten wir wieder das Platteau oberhalb des Chli Tödi.
Der weitere Abstieg und Wiederaufstieg über den Sandfiren zurück zur Planurahütte barg keine Herausforderungen mehr. Kurs vor 16 Uhr stehen seilen wir uns im Sattel südlich der Hütte wieder los und beenden den ersten Tourentag mit einem Umtrunk auf der Terasse. Der kräftige Wind “bläst” uns bald in die Hütte, wo wir die Tour im Geiste nochmal durchgehen.
Am Sonntag standen wir etwas später auf und starten kurz vor 7 Uhr Richtung Clariden über den Hüfipass und den Claridenfiren und erreichten den Gipfel um 8:30 über die Ostwand bei schönstem Sonnenschein. Nach einer kurzen Rast stiegen wir über den Westgrat und das Iswändli ab und erreichten wieder den Punkt, wo von Alpin auf Wandern gewechselt werden konnte. Um 12 Uhr waren wir wieder zurück auf dem Klausenpass und gönnten uns im gleichnamigen Hotel-Restaurant ein feines Essen, bevor wir wieder die Heimreise ins Unterland antraten.
Text: Ueli Brawand
Fotos: Daniel Boller
Sa 27. Jun. 2026
Mehrseillängen am Pizzo del Prévat
Von Rodi in der Leventina verkürzte eine Gondelfahrt den kurzen Hüttenweg zur Capanna Leit auf 2254 m.ü.M. Nach einer kurzen Mittagspause ging es in einer guten Stunde zum Einstieg der Kletterrouten. Der Prévat ist ein beliebtes Ziel für Kletterer, ein kühner Zacken aus bestem Gneis.
Chloé und Marc entschieden sich für eine MSL bis 6a mit Kletterfinken, während Sandra, Thomas, Laura, Brigitta, Reto und Katja die Normalroute mit Bergschuhen im 3. Schwierigkeitsgrad erklommen. Die Klettereien waren schön und es gab Bohrhaken an den richtigen Stellen. Nach 4 Seillängen, einer luftigen und senkrechten 6 Meter Wand und Gehgelände erreichten wir den Gipfel. Beim Picknick genossen wir die grandiose Aussicht. Um wieder runterzukommen, mussten wir einige Male abseilen. Chloé und Marc schafften es nicht ganz auf den Gipfel wegen dem herannahenden Gewitter. Sie querten über ein Grasband zu uns. Alle zusammen machten wir uns schleunigst auf den Rückweg zur Hütte. Das Gewitter war nun über uns und ergoss sich mit aller Wucht und Hagel, als die letzten in die Hütte eintraten Etwas oberhalb der Hütte befindet sich ein kleiner See und einige hüpften nach dem Regen noch rein. Nach einem feinen Bier und Polenta gingen wir schlafen.
Es gab einen frühen Start, da wir am Mittag wieder in der Hütte sein wollten wegen des gemeldeten Gewitters. Thomas, Laura, Chloé und Marc entschieden sich für die NE-Kante, die sie, trotz ein paar Knacknüssen, gut meisterten. Reto, Sandra, Brigitta und Katja stiegen in den einfacheren NE-Grat ein. Da konnte noch mit Friends zusätzlich abgesichert werden, um das Sturzrisiko zu verringern. Fast zur gleichen Zeit erreichten wir den Gipfel, die ersten Wolken zeigten sich am Himmel. Kurz nach dem Mittag waren wir wieder zurück bei der Hütte. Nach einem kurzen Bad im See, welches nun alle genossen, packten wir unsere Sachen zusammen und wanderten los Richtung Gondelbahn. Die Wolken wurden dunkler und es ging nicht lange bis die ersten Regentropfen fielen. Fast rennend gingen wir weiter, aber noch bevor wir die Gondelbahn erreichten regnete und donnerte es um uns herum. Als wir uns der Station näherten, bemerkten wir die vielen andern Personen, welche auf die Gondel warteten. Es gab kaum Unterschlupf und einige standen ohne Schutz im Regen. Die Gondel fuhr wegen des Windes auch nicht mehr. Immer mehr Menschen kamen und wollten runter. Das etwa 200m entfernte Restaurant war pumpen voll. Wir standen auf einer Treppe und warteten auf bessere Zeiten. Die Gondel fuhr immer noch nicht und es hätte lange gedauert, bis wir an der Reihe gewesen wären.
So entschieden wir uns, sobald der Regen gemäss Radar nachliess, die 1.5 Std. nach Rodi abzusteigen. Dies war ein sehr guter Entscheid. Die nassen Kleider konnten etwas trocknen und wir hatten perfekt Platz im Postauto und Zug. Unten angekommen reichte es sogar noch für einen Umtrunk, bevor wir uns zufrieden und glücklich auf den Heimweg machten.
Katja Dätwjler
Sa 27. Jun. 2026
Alpinwanderung zu zwei Gipfeln der Lidernenkette
Bei tropischen Temperaturen starteten wir acht Teilnehmer (sieben Frauen, ein Mann) um 8.15 Uhr unsere Tour in Biel Kinzig.
Unsere Ziele erreichten wir ohne Zwischenfall, weder Apotheke, noch Kältedecke war gefragt. Interessierte, fite und vorsichtige Teilnehmer trugen zu einer guten Stimmung bei, auch wenn die Hitze allen ein wenig zusetzte. Zum Glück schützten sich alle davor und trugen genug Flüssigkeit bei sich.
Alle genossen die wunderbaren Ausblicke von den beiden Gipfeln aus und hatten Spass am Kraxeln an verschiedenen steilen Stellen.
Nach 7h Anstrengung gönnten wir uns eine wohl verdiente Erfrischung im Bergrestaurant.
28.6.2026 Doris Pfiffner
Bei tropischen Temperaturen starteten wir acht ...
Do 11. Jun. 2026
Flühli-Chessiloch-Flühli
SAC Flühli-Chessiloch-Flühli 11. Juni 2026 unsere Wanderung im Unesco Naturpark und Biosphäre Entlebuch ca.4 ½ Std. 15 km 653 hm
Schon auf dem Weg mit dem Velo zum Bahnhof spüre ich die ersten Regentropfen. Es kann also nur noch besser werden bis wir starten. Erika begrüsst uns herzlich im Bahnhof Baden. Unterwegs kommen Immer wieder Teilnehmerinnen dazu. (Alles Frauen) An der Postautohaltestelle in Flühli werden wir Neun herzlich begrüsst vom Hoteleier des Kurhotels Flühli. Damit wir vor dem Start Kaffee/Gipfeli geniessen können, hat er das Hotel extra für uns früher geöffnet. Sogar frische Nussstangen liegen bereit. Wir werden verwöhnt und während wir den Kaffee geniessen über die Vergangenheit des unter Heimatschutz stehenden Hotels informiert. Da auch die Glasi Hergiswil zuerst hier in Flühli produziert hatte, können wir im Hotel auch die ersten Glasi Gläser bestaunen. Bevor wir aufbrechen ziehen wir die Regenjacken an. Auf dem Weg entlang des Rotbachachs ins Chessiloch können wir diese aber schon wieder verstauen. Von nun an haben wir neben der sehr guten Stimmung auch gutes Wetter. Das Chessiloch ist ein touristischer Anziehungspunkt im Entlebuch, wildromantisch und wunderschön in die Felsen eingebettet. Der Wasserfall führt nach den Gewittern auch viel Wasser. Nach diesem Abstecher geht die Wanderung über eine hohe Hängebrücke und verschiedene Alpen mit sehr schönen Magerwiesen weiter. Mitten im Blumenparadies geniessen wir unsere Verpflegung aus dem Rucksack. In einem grossen Bogen kehren wir zurück nach Flühli. Vorbei an wunderschönen Kühen und vielen nicht leicht zu öffnenden Gattern. Erika hat aber jedes Schloss geknackt! Wir treffen auf dem Rückweg auch auf andere Schwierigkeiten. Aber dank der Hilfe von Erika und Ursula meistern wir auch die Stellen mit den Bügeltritten gut. Oberhalb von Flühli können sich unsere müden Füsse im Schwandalpweier in der Kneippanlage erholen. Die schönste Kneippanlage welche ich gesehen habe! Wunderschön gelegen, mit Barfusspfad, hölzernen Liegebetten und sogar einem Kräutergarten. Leichtfüssig und glücklich kehren wir zurück und löschen unseren Durst nochmals im Kurhotel.
Herzlichen Dank an Erika und allen Teilnehmerinnen für einen wundervollen Tag und vielen Highlights!
Anna-Marie
So 7. Jun. 2026
Rossflue, Chringenkante (5a)
Do 4. Jun. 2026
FABE/JO Klamping - Klettern und Camping im Jura
Am Donnerstag fuhren alle in den Jura. Da das Wetter nicht so gut war, und es den ganzen Tag geregnet hatte, trafen wir uns in der Kletterhalle in Laufen. Am Nachmittag hiess es Zelt aufbauen auf unserem gewohnten Campingplatz in Saignelégier. Alle halfen einander damit es schnell geht, da es immer noch regnete. Am nächsten Morgen hiess es leider immer noch Regenwetter, weshalb wir in die Schokoladenfabrik von Camille Bloch (bekannt für Ragusa) gingen. Am Nachmittag gingen wir zum Kletterfelsen in Sonceboz. Leider fing es doch noch an zu regnen und wir gingen zurück zum Zeltplatz. Am Samstag konnten wir endlich an den Felsen und wurden nicht vom Regen überrascht. Nach der schönen Klettereinheit hiess es noch im Bielersee abkühlen, da es ganz schön warm war. Nachdem wir am Sonntagmorgen das Frühstück assen, verräumten wir die Zelte und Tische. Wir gingen anschliessend nochmals Klettern, dieses Mal in Vaferdau. Leider ging das schöne lange Wochenende viel zu schnell vorbei. Ein grosses Dankeschön an die Organisatorin Pia Buser und den Scheff Koch Christian Buser, die Klamping Tradition ist wirklich toll!
Ronja, 11 Jahre
Fr 29. Mai 2026
Klettern in den Gastlosen zum zweiten
Tourenbericht SAC Lägern – Kletterwochenende Gastlosen zum zweiten.
29. Mai 2026 – 31. Mai 2026
Teilnehmende:
Tourenleitung: Thomas Wetzel, Sandra Wetzel, Reto Gaberthüel
Gruppe: Mitglieder der SAC Sektion Lägern – Delia, Pascal, David, Marc, Petr, Manuela und Silvia
Freitag, 29. Mai 2026 – Anreise und Einstimmung
Der Treffpunkt war um 19.30 Uhr hinter der Einfahrt des Coop‑Parkhauses beim Langhaus. Nach kurzer Begrüssung und der Verteilung auf die Fahrzeuge von Wetzel und David Gaisecker startete die Gruppe Richtung Simmental.
In Zweisimmen angekommen, erreichten wir unser gemütliches «Ferienhaus». Dort wurden wir bereits herzlich von Ursula und Charly empfangen, die uns mit offenen Armen begrüssten und dafür sorgten, dass wir uns sofort wie zuhause fühlten.
Nach dem Einrichten der Zimmer und einer kurzen Orientierung durch die Tourenleitung liessen wir den Abend bei einem gemeinsamen Schlummertrunk ausklingen. Die Vorfreude auf die bevorstehenden Klettertage war deutlich spürbar.
Samstag, 30. Mai 2026 – Ausbildung und Mehrseillängen an der Wandfluh
Der Samstag stand ganz im Zeichen von Ausbildung und Klettertechnik. Nach dem Frühstück fuhren wir in die Region der Wandfluh, genauer in den Sektor Gravière.
Der dortige Klettergarten bot ideale Bedingungen:
- wunderschönes alpines Ambiente
- gut abgesicherte Routen
- sowohl Einseillängen als auch Mehrseillängen
Die Tourenleitung führte mehrere Ausbildungsblöcke durch, darunter:
- Standplatzbau
- Seil- und Sicherungstechnik
- Kommunikation in Mehrseillängen
- effizientes Nachsichern und Abseilen
Im Anschluss wurden die erlernten Inhalte direkt in Mehrseillängenrouten umgesetzt. Die Gruppe war motiviert, das Wetter stabil und die Felsqualität hervorragend.
Am Abend wurde gemeinsam gekocht und grilliert. Ursula und Charly überraschten uns zusätzlich mit einem sehr leckeren Apero, der den Tag perfekt abrundete und für eine besonders herzliche Atmosphäre sorgte. Die Morgenessen sowie die Salate für den Grillabend wurden wie angekündigt durch die Tourenleitung organisiert.
Sonntag, 31. Mai 2026 – Klettern am Col des Mosses / Pierre du Moëllé
Nach Absprache und einem Blick auf die Wetterentwicklung entschied sich die Gruppe für die Fahrt auf den Col des Mosses ins Gebiet Pierre du Moëllé.
Dort erwarteten uns Mehrseillängen im Pläsierbereich, ideal für genussvolles Klettern in eindrücklicher Landschaft. Die Routen boten abwechslungsreiche Kletterei in bestem Kalk. Der Abstieg erfolgte zu Fuss zurück zum Rucksackdepot.
Das Wetter hielt ausreichend lange, sodass die geplanten Mehrseillängen erfolgreich durchgeführt werden konnten.
Fazit
Das Kletterwochenende der SAC Sektion Lägern war ein voller Erfolg. Die Kombination aus Ausbildung, alpinem Ambiente, abwechslungsreichen Routen und guter Kameradschaft machte die drei Tage zu einem rundum gelungenen Erlebnis.
Die Tourenleitung sorgte für eine sichere Durchführung, klare Organisation und das leibliche Wohl der Teilnehmenden. Ein besonderer Dank gilt Ursula und Charly, deren herzliche Gastfreundschaft und feiner Apero das Wochenende zusätzlich bereicherten.
Wer weiss – vielleicht folgt schon bald ein Kletterwochenende Gastlosen, das Dritte.
Erstellt von: Silvia Bühler Sektion: SAC-Lägern
Sa 2. Mai 2026
Skihochtouren am Sustenpass
Frühmorgens am Samstag haben sich alle pünktlich in Wettingen versammelt, um im Höchsttempo richtig Steingletscher loszufahren. Vielleicht auch leicht darüber, dreimal wurden wir geblitzt. Wie geplant gingen wir, einmal angekommen, auf den Giglistock. Unterwegs wurde selbst aus dem eingerostetsten Skitourengänger ein Spitzkehrenmeister: In einem Abschnitt reihten sich unzählige nacheinander. Von der brütenden Sonne gebraten oben angekommen, machten wir uns an die Abfahrt. Geschwindigkeitsgrenzen haben wir hier definitiv nicht überschritten, der doch schon ordentlich aufgeweichte Schnee wirkte stark bremsend. Nach einem Zwischenhalt im Restaurant liessen es sich die meisten nicht entgehen, im kalten Bach zu baden; der anschliessende Powernap durfte selbstverständlich auch nicht fehlen. Gut genährt ging es nach dem Abendessen bei Zeiten ins Bett, denn noch vor Sonnenaufgang galt es, wieder aufzustehen.
Um halb fünf ging es an die letzte Verstärkung, eine Stunde darauf in Richtung Sustenhorn. Der Aufstieg verlief speditiv und mit guter Stimmung. Ein Mal wurden die Steigeisen hervorgeholt, als es zu steil wurde. Auch die Abfahrt verlief gut. Nach dem weichen Schnee vom Vortag war der harte, «laute» Schnee ein wahrer Genuss. Antti hat sich spontan für eine interessante Abfahrtsvariante durch ein Couloir entschieden, sehr beeindruckend war der offene Gletscher nebendran. Unten angekommen noch ein letzter Besuch im Restaurant und dann ging es auch schon in Richtung Flachland zurück.
Alles in allem also war dies ein gelungener Abschluss (für die meisten, manche hatten noch nicht genug) der Skitourensaison.
Fr 1. Mai 2026
Wasserfälle und Negrissima in Biasca TI
Di 14. Apr. 2026
Klettertraining Hertenstein
Das Wetter war unbeständig, am Morgen noch Nieselregen, aber 4 Personen waren genug verwegen, um am Abend am fast trockenen Fels zu klettern und den Tag bei einem gemütlichen Zusammensitzen im Restaurant ausklingen zu lassen.
Das Wetter war unbeständig, am Morgen noch ...
Mi 8. Apr. 2026
Vom Suhrental an den Hallwilersee
Ausgeschriebene Strecke: Teufenthal – Dürrenäsch – Birrwil, + 430 Hm, -420 Hm, Dauer 4 Std. Wanderung bei sonnigem Frühlingswetter zu fünft gemäss Programm und ohne Probleme durchgeführt.
Ausgeschriebene Strecke: Teufenthal –&nbs ...
Fr 20. März 2026
Skihochtouren rund um die Coazhütte
Viel zu wenig und heikler Schnee auf dem Weg in die Coazhütte bewegte uns einmal mehr zu einer Ersatztour. Und so wurde aus Skihochtouren rund um die Coazhütte freestyle Safiental😊. Neben drei schönen Touren mit Pulver und Sulz wurden auch fleissdig Schanzen gebaut und gesprungen.
Sa 14. März 2026
Blinnenhorn mit Abfahrt ins Goms JungSAC
Kurzfristig umdisponiert aufs Chröbschhora ab Davos Frauenkirch nur am Sonntag.
Sa 7. März 2026
Fideriser Heuberge - Arflinafurgga - Fideriser Heuberge
Nach einer langen Anreise und einer für manche abenteuerlichen Busfahrt sind wir bei an und für sich schönem Wetter, welches aber durch den Saharastaub getrübt war, gut in den Fideriser Heubergen angekommen. Nach einem Startkaffee im Berghaus Arflina montierten wir unsere Schneeschuhe und stiegen zur Arflinafurgga aus. Von dort aus ging es über den Grat Richtung Matjisch Horn, welches wir aber dann rechts liegen liessen. Wir stiegen über den Unteren Clunersee zurück zum Berghaus Arflina ab, wo einige sich noch im Suchen mit dem LVS übten.
Sa 28. Feb. 2026
Winterwanderung Fiescher - Rieder - Bettmeralp
Strahlend blauer Himmel, Schnee in Mengen, wie wir ihn in diesem Winter noch nicht gesehen hatten, dazu ein grandioses Panorama der Walliser Alpen, einschliesslich Matterhorn, das uns während der ganzen Wanderung begleitete.
Zwischen Fiescher- und Bettmeralp lädt die Bettmä Hittä ein zu Kaffee und vorzüglichem Aprikosenkuchen. Danach, ab Mittagszeit war der Schnee bereits weich, so dass das Gehen anstrengend wurde.
Wir genossen einen Wintertrtag zum Träumen.
Hanna Machguth
